Lehrstuhl für Paläontologie & Geobiologie
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Molasseforschung

Einführung zur Geologie und Stratigraphie des Molassebeckens

Text & Layout: Bettina Reichenbacher

Das Molassebecken wird auch als Nordalpines Vorlandbecken bezeichnet. Es entstand etwa an der Wende Eozän/Oligozän nach der Schließung des Penninischen Ozeans. Durch die Kollision der Adriatischen mit der Europäischen Platte kam es zum nach Norden gerichteten Deckentransport. Durch die Auflast der Decken auf den Südrand der Europäischen Kontinentalplatte senkte sich diese ab (Subsidenz). Dadurch entstand die Vortiefe des Molassebeckens bzw. das nordalpine Vorlandbecken.

Das Molassebecken erstreckt sich heute entlang der Alpen über eine Länge von ca. 800 km (Abb. 1). Es reicht von der Haute-Savoie (Frankreich) über den Genfer See, das Schweizer Mittelland nach Süddeutschland und Oberösterreich bis nordwestlich von Wien. Dort schließt sich die Karpatische Vortiefe an.

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Abb. 1: Geologische Übersicht des Molassebeckens (Detail aus Asch 2005: The 1:5.000.000 International Geological Map of Europe and Adjacent areas, IGME 5000).

Das Wort Molasse leitet sich aus dem französischen ab: mollasse = weich. Der Name bezieht sich auf die größtenteils unverfestigten („weichen“) Sedimente im Molassebecken. Wenig verfestigte Sande, Silte, Mergel sind weit verbreitet, Konglomerate, Kiese und Kalksteine können ebenfalls vorkommen.

Die Auffüllung des Molassebeckens erfolgte vom Unter-Oligozän bis ins Ober-Miozän und dauerte rund 25 Mio. Jahre. Die Bildung der Sedimente erfolgte in Abhängigkeit von Subsidenz und Gebirgsbildung, globalen Meeresspiegelschwankungen und Klimaveränderungen. Die Sedimentation begann im Grenzbereich Eozän/Oligozän und dauerte bis in das Ober-Miozän.

Die Zufuhr der Sedimente erfolgte vor allem aus den Alpen, am Alpenrand werden auch die höchsten Mächtigkeiten erreicht (bis 5000 m). Sedimente aus dem nördlich angrenzenden Festland (Schwarzwald/Vogesen, Schwäbische/Fränkische Alb, Böhmische Masse) sind im Wesentlichen auf den nördlichsten Teil des Molassebeckens begrenzt.

Generell unterscheidet man Sedimente aus radialen und axialen Schüttungen. Beispiele für erstere sind die mächtigen Konglomerate und Sandsteine am Alpenrand, Beispiele für letztere die Sande und Silte die entlang des Bodensees zutage treten.

Wurden die Sedimente unter Meerwasserbedeckung abgelagert, spricht man von Meeresmolasse. Die Brackwassermolasse dokumentiert Sedimentablagerung in brackischen Gewässern, die Süßwassermolasse entstand in Flüssen und Seen.

Lithostratigraphisch werden sechs Gruppen unterschieden. Diese sind von alt nach jung:

  • Untere Meeresmolasse,
  • Untere Brackwassermolasse,
  • Untere Süßwassermolasse,
  • Obere Meeresmolasse,
  • Obere Brackwassermolasse
  • Obere Süßwassermolasse.

Die Gruppen können weiter in Formationen oder informelle Einheiten unterteilt werden (Abb. 2).

 STD 2016 07 21 nur Molasse

 Abb. 2: Stratigraphie im Molassebecken. Detail aus der Geologischen Karte von Deutschland (2016). 

Während das Molassebecken aufgefüllt wurde, progradierte seine Beckenachse aufgrund der alpinen Orogenese mehrere Zehnerkilometer weit nach Norden. Das heute im Vorland der Alpen befindliche Molassebecken repräsentiert nur den nördlichen Teil des ehemals viel breiteren Ablagerungsraumes. Seine Beckenachse nimmt man etwa am heutigen Nordrand der Alpen an. Der südliche Teil des Molassebeckens ist noch 30-50 km unter den Alpen nachweisbar (seismische Untersuchungen + Bohrungen) und in den Deckenbau der Alpen miteinbezogen, gefaltet und verschuppt.

Die Molasse wird aufgrund ihrer jeweiligen Tektonik wie folgt unterteilt:

  • Vorlandmolasse (autochthon)
  • aufgerichtete Vorlandmolasse (autochthon)
  • Faltenmolasse und subalpine Molasse (allochthon)

Der Bau des heutigen Molassebeckens entspricht einer asymmetrische Großmulde: Der Nordflügel (Vorlandmolasse) ist lang und fällt flach nach Süden ein. Der Südflügel ist kurz und fällt steil nach Norden ein (Faltenmolasse und aufgerichtete Vorlandmolasse). Aufschlüsse sind vor allem am Nord- und Südrand des Molassebeckens vorhanden. Im zentralen Becken treten die Sedimente fast ausschließlich an steil eingeschnittenen Flußtälern zutage, da sie meistens von pleistozänen Ablagerungen überdeckt sind.

Quellen: Lemcke (1988) und Doppler et al. (2005).

Molasse-Arbeitsgruppe am Department für Geo- und Umweltwissenschaften der LMU

  • Prof. Dr. Bettina Reichenbacher
  • Dr. Martina Pippèrr (Foraminiferen)
  • Dr. Jérome Prieto (Kleinsäuger)
  • Dipl.-Geol. Barbara Bassler (Charophyten)
  • Inda Brinkmann (Masterstudentin)
  • David Piatka (Masterstudent)

Themen und Fragestellungen

  • Datierung der Oberen Brackwassermolasse und Oberen Meeresmolasse
  • Korrelation der Molasseabfolgen mit der Global Time Scale
  • Rekonstruktion der Paläo-Umweltbedingungen: Klima, Salinität, Bathymetrie, Wassertemperaturen
  • Einfluss des globalen Klimas sowie der Gebirgsbildung auf die Molassesedimentation
  • Sequenzstratigraphie

In den letzten Jahren waren kontinuierlich Bachelor- und Master-Studierende in die Arbeitsgruppe eingebunden und es sind eine Reihe von Abschlussarbeiten entstanden.
In 2015 fertigten drei Bachelor-Studierende erfolgreich ihre Bachelorarbeit an:

kagerer_web   luppa_web   scherm_web

Robert Kagerer    Quirin Luppa       Florian Scherm

Ebenfalls in 2015 hat Hans Hanebeck seine Masterarbeit mit dem Thema "The Upper Marine Molasse (lower Ottnangium) in Southeast Germany – a new lithostratigraphic terminology and basinwide correlation" erfolgreich abgeschlossen.
In 2014 haben sieben Bachelor-Studierende ihre Bachelorarbeit erfolgreich abgeschlossen.

brinkmann2    gegg2    jakob2    liebl2    piatka2    teigler2    zimmer2

Inda Brinkmann      Lukas Gegg       Sebastian Jakob     Dorothea Liebl       David Piatka     Christoph Teigler    Thorsten Zimmer

Übersicht aller Bachelorarbeiten im Molassebecken (unter der Anleitung von Prof. Dr. B. Reichenbacher und Dr. M. Pippèrr)

  • Julian GOTTSTEIN (2016). Die Kirchberg Formation der Forschungsbohrung Hollenbach.
  • Robert KAGERER (2015). Paläogeographie und Paläoökologie der Oberen Brackwassermolasse (Bohrung Pfaffenhofen T3). 37 S., 13 Abb.
  • Quirin LUPPA (2015). Paläoökologische und feinstratigraphische Interpretation der Kirchbergerschichten; Kernbohrung Pfaffenhofen T1, 51-52 m. 31 S., 9 Abb.
  • Florian SCHERM (2015). Paläoökologische und feinstratigraphische Interpretation der Kirchberger Schichten; Kernbohrung Pfaffenhofen T1, 50-51 m. 35 S., 13 Abb., 2 Tab.
  • Inda BRINKMANN (2014). Die Fazies der Oberen Brackwassermolasse in der Bohrung Dillingen. 24 S., 5 Abb., 2 Tab.
  • Lukas GEGG (2014). Inter- und intraspezifische Variabilität von Otolithen der Gattung Dapalis. 34 S., 17 Abb., 3 Tab., Anhang.
  • Sebastian JAKOB (2014). Die Fazies der Oberen Brackwassermolasse in der Bohrung Buttenwiesen (46,7–47,3 m). 23 S., 6 Abb., 2 Tab.
  • Dorothea LIEBL (2014). Die Fazies der Oberen Brackwassermolasse in der Bohrung Buttenwiesen (46,00–46,70 m). 28 S., 7 Abb., 2 Tab.
  • David PIATKA (2014). Fazies der Oberen Brackwassermolasse in der Bohrung Buttenwiesen (47,3–48 m).
  • Christoph TEIGLER (2014). Lakustrine Fazies der Unteren Süßwassermolasse der Bohrung Offingen. 38 S., 14 Abb., 2 Tab.
  • Thorsten ZIMMER (2014). Paläoökologische Untersuchung der Oberen Süßwassermolasse der Bohrung Offingen. 30 S., 6 Abb., 2 Tab.
  • Sabine KOLSS (2013). Untersuchung der Brackwassermolasse anhand eines Bohrkerns aus Holzheim. 37 S., 9 Abb., 2 Tab., 4 Taf.
  • Ramona WEIß (2013). Die Brackwassermolasse der Forschungsbohrung Holzheim, 38 – 39 m bzw. Druisheim, 67 – 68 m. 30 S., 8 Abb., 7 Tab.
  • Isabella ZOEBISCH (2013). Molassebecken; Untersuchung eines Bohrkerns aus Holzheim. 34 S., 6 Abb., 4 Tab.
  • Niklas BIRKNER (2012). Feinstratigraphie der Kernbohrung Druisheim, 65,00 – 68,00 m (Miozäne Molasse). 
  • Natascha HASSELBACH (2012). Feinstratigraphie der Kernbohrung Hamlar 1, 62,00 – 63,00 m (Miozäne Molasse). 49 S., 12 Abb., 6 Tab.
  • Bettina HEIGL (2012). Feinstratigraphie der Kernbohrung Hamlar_1, 63–64 m (Miozäne Molasse). 51 S., 17 Abb., 7 Tab.
  • Viktoria MEYER (2012). Feinstratigraphie der Kernbohrung Hamlar 1, 61,00 – 62,00 m (Miozäne Molasse). 59 S., 11 Abb., 3 Tab.
  • Thomas BRETHAUER (2011). Interglaziale Seesedimente. Blatt 8139 Stephanskirchen bei Höhenmoos. 38 S., 4 Abb., 2 Tab., 1 Taf.
  • Bruno LAUPER (2011). Vielfalt fossiler Fische aus dem Oligozän von Altkirch, Aix-en-Provence und Cereste, Frankreich.
  • Andreas Nepomuk LAX (2011). Die Fischfauna (Teleostei) der Oberen Meeresmolasse Oberbayerns (Unter-Miozän, Ottnang).
  • Elena LÖHR (2011). Die Fazies der Kirchberg-Formation in der Bohrung Lauingen. 44 S., 4 Abb., 2 Tab.
  • Ulrike MICHELS (2011). Fazies der Kirchberg-Formation am Beispiel der Bohrung Günzburg Brunnen 3 neu. 36 S., 4 Abb., 1 Tab.
  • Christoph GIERL (2010). Fossile Eleotriden (Teleostei, Pisces) aus dem Oligozän und Miozän der Paratethys und Südfrankreichs - Taxonomie und Paläoökologie. 30 S., 9 Abb., 2 Tab.
  • Andreas WERITZ (2010). Lakustrine Fischfaunen (Otolithen der Teleostei) aus Ichenhausen aus dem Karpatium der Oberen Süßwassermolasse – Taxonomische Bestimmung und Interpretation auf das damalige Paläo-Milieu. –30 S., 11 Abb.

 


Publikationen der Molasse-Arbeitsgruppe (chronologisch)

Pdfs stehen teilweise auf dieser Seite zum Download bereit. Weitere pdfs bitte anfragen: b.reichenbacher@lrz.uni-muenchen.de

  • Hofmann, F., Reichenbacher, B., Farley, K.A. (2017). Evidence for >5 Ma paleo-exposure of an Eocene-Miocene paleosol of the Bohnerz Formation, Switzerland. – Earth and Planetary Science Letters, 465: 168–175.
  • Pippèrr, M. & Reichenbacher, B. (2017). Late Early Miocene palaeoenvironmental changes in the North Alpine Foreland Basin. – Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology, 468: 485–502.
  • Sant, K., Kirscher, U., Reichenbacher, B., Pippèrr, M., Jung, D., Doppler, G., Krijgsman, W. (2017). Late Burdigalian sea retreat from the North Alpine Foreland Basin: new magnetostratigraphic age constraints. – Global and Planetary Change, 152: 38–50.
  • Pippèrr, M., Reichenbacher, B., Doppler, G., Hagmaier, M. & Jung, D. (2016): The northern coast of the Ottnangian (middle Burdigalian, early Miocene) Molasse Sea in Germany: sediments, foraminiferal assemblages and biostratigraphy. – International Journal of Earth Sciences, 105: 1055–1085
  • Salvador, R.B., Pippèrr, M., Reichenbacher, B., Rasser, M.W. (2016). Early Miocene continental gastropods from new localities of the Molasse Basin in southern Germany. – Paläontologische Zeitschrift, 90(3): 469-491.
  • Jost, J., Kälin, D., Börner, S., Vasilyan, D., Lawver, D., Reichenbacher, B. (2015). Vertebrate microfossils from the Upper Freshwater Molasse in the Swiss Molasse Basin: Implications for the evolution of the North Alpine Foreland Basin during the Miocene Climate Optimum. – Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology, 426: 22–33.
  • Pirkenseer, C., Berger, J.-P., Reichenbacher, B. (2013). The position of the Rupelian/Chattian boundary in the southern Upper Rhine Graben based on new records of microfossils – Swiss Journal of Geosciences 106: 291–301.
  • Reichenbacher, B., Krijgsman, W., Lataster, Y., Pippèrr, M., van Baak, C.G.C., Chang, L., Kälin, D., Jost, J., Doppler, G., Jung, D., Prieto, J., Abdul Aziz, H., Böhme, M., Garnish, J., Kirscher, U., Bachtadse, V. (2013): An alternative magnetostratigraphic framework for the Lower Miocene (Burdigalian / Ottnangian, Karpatian) in the North Alpine Foreland Basin. – Swiss Journal of Geosciences 106: 309–334.
  • Pippèrr, M. (2011): Characterisation of Ottnangian palaeoenvironments in the North Alpine Foreland Basin using benthic foraminifera - a review on the Upper Marine Molasse of Southern Germany. – Marine Micropaleontology 79: 80-99.
  • Schneider, S., Pippèrr, M., Frieling, D. & Reichenbacher, B. (2011). Sedimentary facies and paleontology of the Ottnangian Upper Marine Molasse and Upper Brackish Water Molasse of eastern Bavaria: A field trip guide. In: Carena, S., Friedrich, A.M. & Lammerer, B. (Eds.): Geological Field Trips in Central Western Europe: Fragile Earth International Conference, Munich, September 2011: Geological Society of America, Field Guide 22, p. 35–50.
  • Pippèrr, M. & Reichenbacher, B. (2010). Foraminifera from the borehole Altdorf (SE Germany): proxies for Ottnangian (Early Miocene) palaeoenvironments of the Central Paratethys. – Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology, 289: 62-80.
  • Heckeberg, N., Pippèrr, M., Läuchli, B., Heimann, F. & Reichenbacher, B. (2010). The Upper Marine Molasse (Burdigalian, Ottnangian) in southwestern Germany – facies interpretation and a new lithostratigraphic terminology. – Zeitschrift deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften, 161: 285-302.
  • Frieling, D., Pippèrr, M., Schneider, S. & Reichenbacher, B. (2009): Sedimentology and stratigraphy at the rocky coast of the upper Burdigalian Molasse Sea: a case study from Gurlarn near Passau (SE Germany). – Facies, 55:47–62.
  • Frieling, D., Mazumder, R. & Reichenbacher, B. (2009): Tidal sediments in the Upper Marine Molasse (OMM) of the Allgäu area (Lower Miocene, Southwest-Germany). - Neues Jahrbuch für Geologie und Paläontologie Abhandlungen, 254: 151-163.
  • Heimann, F. U. M., Schmid, D. U., Pippèrr, M. & Reichenbacher, B. (2009): Re-interpreting the Baltringer Horizont as a subtidal channel facies: Implications for a new understanding of the Upper Marine Molasse "Cycles" (Early Miocene). - Neues Jahrbuch für Geologie und Paläontologie Abhandlungen, 254: 135-149.
  • Pippèrr, M. & Reichenbacher, B. (2009): Biostratigraphy and paleoecology of benthic foraminifera from the Eggenburgian "Ortenburger Meeressande" of southeastern Germany (Early Miocene, Paratethys). - Neues Jahrbuch für Geologie und Paläontologie Abhandlungen, 254: 41-61.
  • Weidmann, M., Berger, Engesser, B., Reichenbacher, B., Sauvagnat, J. & Schäfer, P. (2008): La Molasse de la Vallée de Joux (Jura, Suisse et France). [The Joux Valley molasse (Jura, Switzerland and France)]- Bulletin de la Société Vaudoise des Sciences Naturelles, 91/1: 69-101.
  • Pippèrr, M., Reichenbacher, B., Witt, W., Rocholl, A. (2007): The Middle and Upper Ottnangian of the Simssee area (SE Germany): Micropalaeontology, biostratigraphy and chronostratigraphy. - Neues Jahrbuch Geologie Paläontologie Abhandlungen, 245: 353-378.
  • Reichenbacher, B., Böhme, M. & Lang, L. (2007): Fossilien aus der Oberen Süßwassermolasse bei Ried (Kreis Neuburg an der Donau). – Archaeopteryx, 25: 49-53.
  • Jost, J., Kälin, D., Schulz-Mirbach, T. & Reichenbacher, B. (2006): Late Early Miocene lake deposits near Mauensee, central Switzerland: fish fauna (otoliths, teeth), accompanying biota and palaeoecology. – Eclogae Geologica helvetiae, 99: 309-326.
  • Reichenbacher, B. & Prieto, J. (2006): Lacustrine fish faunas (Teleostei) from the Karpatian of the northern Alpine Molasse Basin, with a description of two new species of Prolebias Sauvage. – Palaeontographica A, 278(1-6): 87-95.
  • Berger, J.-P., Reichenbacher, B., Becker, D., Grimm, M., Grimm, K., Picot, L., Storni, A., Pirkenseer, C., Derer, C. & Schaefer, A. (2005a): Paleogeography of the Upper Rhine Graben (URG) and the Swiss Molasse Basin (SMB) from Eocene to Pliocene. – International Journal of Earth Sciences, 94(4): 697- 710.
  • Berger, J.-P., Reichenbacher, B., Becker, D., Grimm, M., Grimm, K., Picot, L., Storni, A., Pirkenseer, C. & Schaefer, A. (2005b): Eocene-Pliocene time scale and stratigraphy of the Upper Rhine Graben (URG) and the Swiss Molasse Basin (SMB). – International Journal of Earth Sciences, 94(4): 711-731.
  • Doppler, G., Heissig, K. & Reichenbacher, B. (2005): Zur Gliederung des Tertiärs im süddeutschen Molassebecken. – Newsletters on Stratigraphy, 41(1-3): 359-375.
  • Kowalke, T. & Reichenbacher, B. (2005): Early Miocene (Ottnangian) Mollusca of the Western Paratethys - ontogenetic strategies and palaeoenvironments. – Geobios, 38(5): 609-635.
  • Reichenbacher, B., Kälin D. & Jost, J. (2005): A fourth St. Gallen Formation cycle (?) in the Karpatian Upper Marine Molasse of central Switzerland. – Fazies, 51: 160-172.
  • Reichenbacher, B. (2005): Die Fischfauna (Otolithen) der Unteren Süßwassermolasse von La Chaux, S. 106-108. - In: Schäfer, P.: Beiträge zur Ostracoden- und Foraminiferen-Fauna der Unteren Süßwassermolasse in der Schweiz und in Savoyen (Frankreich). 2*. La Chaux (Kanton Waadt, Schweiz). - Senckenbergiana lethaea 85 (1) 95-117.
  • Reichenbacher, B., Böhme, M., Heissig, K., Prieto, J. & Kossler, A. (2004): New approach to assess biostratigraphy, palaeoecology and past climate in the South German Molasse Basin during the Early Miocene (Ottnangian, Karpatian). – Courier Forschungsinstitut Senckenberg, 249: 71-89.
  • Reichenbacher, B., Uhlig, U., Kowalke, T., Bassler, B., Matzke-Karasz, R. & Schenk, B. (2004): Biota, palaeoenvironments and biostratigraphy of continental Oligocene deposits from the south german Molasse basin (Penzberg Syncline). – Palaeontology, 47(3): 639-677.
  • Sach, V., Gaudant, J., Reichenbacher, B. & Böhme, M. (2003): Die Fischfaunen der Fundstellen Edelbeuren-Maurerkopf und Wannenwaldtobel 2 (Miozän, Obere Süßwassermolasse, Süddeutschland). – Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, B, 334: 1-25.
  • Reichenbacher, B. & Uhlig, U., mit einem Beitrag von Jürgen Schwarz (2002): Die Fischfauna der chattischen Unteren Cyrenen-Schichten in der Murnauer Mulde (süddeutsche Faltenmolasse). – Courier Forschungsinstitut Senckenberg, 237: 175-191.
  • Gaudant, J., Weidmann, M., Berger, J.-P., Bolliger, T., Kälin, D. & Reichenbacher, B. (2002): Recherches sur les dents pharyngiennes de Poissons Cyprinidae de la Molasse d'eau douce oligo-miocène de Suisse (USM, OSM) et de Haute-Savoie (France). – Revue de Paléobiologie, 21(1): 371-389.
  • Gaudant, J. & Reichenbacher, B. (2002): Anatomie et affinités des Prolebias aff. weileri von Salis (Poissons téléostéens, Cyprinodontidae) du Miocène inférieur à moyen du Randecker Maar (Wurtemberg, Allemagne). – Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, B, 331: 1-11.
  • Uhlig, U., Reichenbacher, B. & Bassler, B. (2000): Säugetiere, Fisch-Otolithen und Charophyten aus den Unteren Cyrenen-Schichten (Oligozän) der bayerischen Faltenmolasse (Murnauer Mulde). – Eclogae geologica Helvetiae, 93: 503-516.
  • Reichenbacher, B. (1999): Preliminary otolith-zonation in continental Tertiary deposits of the Paratethys and adjacent areas. – Neues Jahrbuch Geologie Paläontologie Abhandlungen, 214(3): 375-390.
  • Reichenbacher, B., Doppler, G., Schreiner, A., Böttcher, R., Heissig, K. & Heizmann, E.P.J. (1998): Lagerungsverhältnisse von Grimmelfinger und Kirchberger Schichten: Kommentar zur „Revision der Stratigraphie der Brackwassermolasse“. – Zeitschrift der deutschen geologischen Gesellschaft, 149(2): 321-326.
  • Reichenbacher, B., Böttcher, R., Bracher, H., Doppler, G., von Engelhardt, W., Gregor, H.-J., Heissig, K., Heizmann, E.P.J., Hofmann, F., Kälin, D., Lemcke, K., Luterbacher, H., Martini , E., Pfeil, F., Reiff, W., Schreiner, A. & Steininger, F.F. (1998): Graupensandrinne - Ries-Impakt: Zur Stratigraphie der Grimmelfinger Schichten, Kirchberger Schichten und Oberen Süßwassermolasse. – Zeitschrift der deutschen geologischen Gesellschaft, 149(1): 127-161.
  • Gaudant, J. & Reichenbacher, B. (1998): Première découverte d’un squelette de Channidae (Poisson téléostéen) dans le Miocène inférieur d’Illerkirchberg, près d’Ulm (Wurtemberg, Allemagne). – Paläontologische Zeitschrift, 72(3/4): 383-388.
  • Reichenbacher, B. & Schwarz, J. (1997): Charophyten und Otolithen aus den Cyrenen-Schichten des nördlichen Alpenvorlandes. – Paläontologische Zeitschrift, 71(3/4): 173-188.
  • Reichenbacher, B., Berger, J.-P. & Weidmann, M. (1996): Charophytes et otolithes de la Molasse d’eau douce inférieure oligocène de Moutier (Jura suisse). – Neues Jahrbuch Geologie Paläontologie Abhandlungen, 202(1): 63-93.
  • Reichenbacher, B. (1996): Biostratigraphie aufgrund von Fisch-Otolithen im Ober-Oligozän und Unter-Miozän des Molassebeckens der West-Schweiz und Haute-Savoie und des Mainzer Beckens. – Neues Jahrbuch Geologie Paläontologie Abhandlungen, 202(1): 45-61. pdf
  • Reichenbacher, B. (1993): Mikrofaunen, Paläogeographie und Biostratigraphie der miozänen Brack- und Süßwassermolasse in der westlichen Paratethys unter besonderer Berücksichtigung der Fisch-Otolithen. – Senckenbergiana lethaea, 73(2): 277-374. pdf
  • Reichenbacher, B. & Weidmann, M. (1992): Fisch-Otolithen aus der oligo-/ miozänen Molasse der West-Schweiz und der Haute-Savoie (Frankreich). – Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, B, 184: 1-83. pdf
  • Reichenbacher, B. & Schwarz, J. (1990): Biostratigraphie der Kirchberg-Schichten (Unter-Miozän) bei Leipheim an der Donau und Beschreibung von Chara venusta n. sp. – Paläontologische Zeitschrift, 64(3/4): 161-171. pdf
  • Schwarz, J. & Reichenbacher, B. (1989): Die Charophytenflora der Kirchberger Schichten (Unter-Miozän). – Geologica Bavarica, 94: 179-193.
  • Reichenbacher, B. (1989): Feinstratigraphische Gliederung der Kirchberger Schichten (Unter-Miozän) an der Typuslokalität Illerkirchberg bei Ulm. – Geologica Bavarica, 94: 135-177. pdf
  • Reichenbacher, B. (1988): Die Fischfauna der Kirchberger Schichten (Unter-Miozän) an der Typuslokalität Illerkirchberg bei Ulm. – Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, B, 139: 1-53.