Lehrstuhl für Paläontologie & Geobiologie
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Labore für Molekulare Geo- und Paläobiologie

eingangDie  Labore für Molekulare Geo- und Paläobiologie wurden im August 2009 fertig gestellt. Kern der Einrichtung sind vier  S1-zertifizierte Molekularlabore mit insgesamt 23 Arbeitsplätzen verteilt auf 130 Quadratmetern Grundfläche. Die Labore sind bestens ausgestattet für Molekularanalysen in der Genom- und Proteomforschung. Die Einrichtung ist unterteilt in:

 

Ein zusätzlicher Gefrierraum bietet ausreichend Lagerungsmöglichkeit für molekulare Proben von 4oC bis zu - 80oC.

Separat zu den S1-Laboren findet sich ein Geldokumentationsraum mit angrenzender Dunkelkammer. Dort ist die digitale Geldokumentationsanlage untergebracht.

Der Aquarienraum beherbergt ein 330-Liter-Versuchsbecken, ein weiteres 310-Liter-Becken und ein Regal mit 21 9-Liter-Behältern. Die Aquarien können durch zwei von einander getrennte Salzwassersysteme versorgt werden, um verscheidenste Versuchsszenarien durchzuspielen.

Ein weiterer separater Aquarienraum mit drei 1500-Liter Salzwassersystemen und einem 1500-Liter Süßwassersystem stehen neuerdings im Keller zur Vefügung.

Der Mikroskopraum bietet mehrere verschiedene mikroskopische Einrichtungen, einschließlich Fluoreszenzmikroskopen und Stereomikroskopen.

Das molekularlaboreigene Unix Cluster besteht aus 72 Cores mit jeweils 256GB RAM (Arbeitsspeicher) für die Analyse der äußerst rechenintensiven Labordaten. Ein Galaxy-Server steht für die Verarbeitung von NGS Daten zur Verfügung.

Infrastruktur zur Genomanalyse beinhaltet einen Bioanalyzer sowie einen Illumina MinSeq.

Forschungsprojekte

Schwerpunktmäßig wird in den neuen Laboren zur Evolution, Biodiversität, Systematik und Biomineralisation von marinen Invertebraten geforscht, wie z.B. zu Schwämmen, Seesternen, bakteriellen Schwamm-Symbionten, zur Biomineralisation von Schwämmen, Weich- und Steinkorallen, zur Stammesgeschichte der Tiere und an der Entwicklung von Bioinformatik-Tools.

Die Labore bilden gleichzeitig das Herzstück des Sponge Barcoding Project (www.spongebarcoding.org) und des Sponge Genetree Server (www.spongegenetrees.org).

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